Der Hybridantrieb - Fragen und Antworten

Es gibt viele Fragen und Unklarheiten zum Thema Hybridantrieb. Diese Seite soll einen Überblick über die häufigsten Irrtümer geben und einen Einblick in die Funktionsweise bieten. Dies ist lediglich eine Übersicht und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte habe Sie Verständnis, dass alle Angaben ohne Gewähr sind.

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Die häufigsten Frage finden Sie auch auf unserem doppelseitigen Hybridflyer.

 

Einfach gesagt wird beim Hybridantrieb der klassische Antrieb in einem Fahrzeug durch einen Elektromotor und eine Batterie ergänzt. Hierdurch kann der Benzinmotor wesentlich effizienter und somit benzinsparender eingesetzt werden und Energie z.B. beim Bremsen zurückgewonnen werden. Man unterscheidet folgende Fahrsituationen:

Im Stillstand ist das Fahrzeug zwar in Betrieb (Klimaanlage und Audioanlage arbeiten), aber es verbraucht keinen Kraftstoff. An Bord sind ein Verbrennungsmotor sowie zwei Elektromotoren
einer für den Fahrbetrieb und einer zum Starten des Verbrennungsmotors.

Zum Anfahren und Fahren mit niedrigen Geschwindigkeiten wird nur der eine für den Fahrbetrieb ausgelegte Elektromotor benötigt. Ohne Kraftstoffverbrauch und völlig emissionsfrei können
Sie rein elektrisch, leise und komfortabel dahingleiten.

Beim normalen Fahren kommt neben dem Elektro- der Benzinmotor zum Einsatz. Dieser Verbrennungsmotor kann seine Kraft sowohl auf die Räder als auch auf den zweiten Elektromotor übertragen, der dann als Generator arbeitet, also Strom erzeugt - und diesen an den Fahr-Elektromotor liefert. Nicht für den Antrieb benötigte Energie wird in der Batterie gespeichert.

Die Hochleistungsbatterie stellt dem Fahr-Elektromotor zusätzliche Kraft zum Beschleunigen zur Verfügung. Gemeinsam mit dem Benzinmotor wird diese schnell und sanft in Bewegung umgesetzt.

Beim Bremsen arbeitet der Fahr-Elektromotor als Generator: Wie bei einem Fahrrad-Dynamo wird durch die Bewegungsenergie Strom erzeugt und dann in der Batterie gespeichert.

Der effiziente und kraftstoffsparende Benzinmotor schaltet sich beim Anhalten automatisch ab.

Er bleibt stets moderat - das hat das Fachmagazin Autobild erst kürzlich am Beispiel Auris Hybrid dargelegt. Laut EU-Richtlinie sind es 3,6 Liter auf 100 Kilometer, was zu einem enorm günstigen CO2-Wert von 84 g/km führt. Fazit: Die Sauberkeit eines Benzin-Hybriden erreicht ein Diesel wohl nie...

Elektrofahrzeuge stoßen kein CO2 aus - jedenfalls nicht im Fahrbetrieb. In Wirklichkeit werden für die Stromproduktion große Mengen an CO2 ausgestoßen. Beim aktuellen Energiemix in Deutschland liegt dieser Ausstoß bei ca. 590 g CO2 pro kWh. Rechnet man nun den CO2-Ausstoß pro gefahrenen Kilometer aus, so sieht man, dass aktuelle Elektrofahrzeuge pro gefahrenen Kilometer mehr CO2ausstoßen als z.B. der Prius oder Auris Hybrid.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Lebensdauer der Batterie. Die Hybrid-Batterie in den Toyota-Modellen ist auf die Fahrzeuglebensdauer ausgelegt. Sie muss in der Regel nie getauscht werden. Die meisten Elektroautos anderer Hersteller nutzen Lithium-Ionen-Batterien mit geringerer Lebensdauer. Diese müssen z.T. schon nach wenigen Jahren getauscht werden. Die Kosten hierfür liegen zur Zeit noch bei mehreren Tausend Euro. Für die Produktion neuer sowie die Verwertung alter Batterien wird ebenfalls viel Energie benötigt, wodurch der CO2-Ausstoß weiter steigt.

Bei allen Toyota- und Lexus-Modellen wird Wert auf umweltfreundliche und nachhaltige Prozesse gelegt. Dies gilt für die Entwicklung und Produktion eines Fahrzeuges bis hin zur Verwertung. So werden im Prius Kunststoffe verwendet, die aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden. Dies führt zu einer um ca. 20% verbesserten CO2-Billanz gegenüber herkömmlicher Materialien. Die Materialien sind auf eine umweltfreundliche Entsorgung ausgelegt. So ist es z.B. möglich die Batterie zu 95% in einem weitgehend emissionsfreien Prozess zu wertvollen Rohstoffen zu recyclen.

Weitere Informationen gibt es unter www.toyota.de/innovation/environment/

Dort gibt es auch noch eine Broschüre, die detaillierter auf die Nachhaltigkeit, Umweltschutz und CO2-Billanz eingeht.

Alle derzeit auf dem Markt befindlichen Hybridfahrzeuge von Toyota (und Lexus) werden mit Handelsüblichen Normal- oder Super-Benzin, natürlich auch mit E10, betrieben und können an jeder Tankstelle betankt werden. Im Gegensatz zu Fahrzeugen mit Gasantrieb benötigen Hybridmodelle kein spezialisiertes Tankstellennetz. Die Reichweite liegt erheblich darüber.

Der Auris Hybrid ist 15 kg leichter als sein 2.0-Liter Dieselbruder. Bauteile wie Anlasser, Keilriemen, Lichtmaschine, Kupplung etc. werden dank der cleveren Konstruktion nicht mehr benötigt.

Das Toyota Hybridmodell hat ein Lenkrad, ein Gaspedal, ein Bremspedal und einen Getriebe-Wählhebel - wie alle Autos. Nach dem Starten des Systems hört man ein leises Surren, das grüne Ready-Licht zeigt die Fahrbereitschaft. Gefahren wird ein Hybrid wie jeder normale PKW mit Automatikgetriebe.

Die Toyota-Hybridtechnik ist völlig wartungsfrei. Die Komponenten des Hybridsystems sind ausgereift und auf die Lebensdauer des Fahrzeugs hin konzipiert. Jeder Toyota Händler ist in der Lage, die üblichen Servicearbeiten durchzuführen. Wartungsintervalle und Inspektionskosten liegen auf dem gleichen Niveau wie bei Fahrzeugen mit konventionellen Antrieb.

Ein Hybridmodell fährt leise und bequem, wie ein normaler PKW mit stufenloser Automatik. Die Innenausstattung? Nicht anders als bei konventionelle PKW. Servolenkung, Klimaanlage sowie das Audio-/Navigationsgerät bleiben auch beim Ampel- und Systemstopp in Funktion.

Durch den Strom aus der Hybridbatterie werden die langsamen Etappen der Fahrstrecke meist rein elektrisch zurückgelegt. Mit Betätigung der EV-Taste, oder ganz automatisch ohne Zutun des Fahrers.

Das Aufladen übernimmt das System intern, sobald der Fuß vom Gas geht, beim Bremsen, oder eben über den Verbrennungsmotor. Eine Plug-in-Variante des Prius mit externer Lademöglichkeit ist seit 2012 erhältlich. Dank der Steckdosenladung sind rein elektrisch etwa 25 Kilometer Reichweite möglich.

Die Hybrid-Batterie ist kein Verschleißteil wie Bremsbeläge oder Luftfilter. Würde ein Hybridmodell monate- oder jahrelang nicht gefahren, könnte die Hybrid-Batterie leiden. Doch selbst dann käme ein Austausch immer noch günstiger als etwa ein Getriebetausch.

Die Akkus werden nicht ausgereizt, also nie vollständig entleert oder aufgeladen: Dieser intelligente Lade-/Entladezyklus hält die Hybrid-Batterie ein Autoleben - etwa 15 Jahre - lang fit. Erfahrungen mit über neun Millionen Toyota Hybrid-Fahrzeugen belegen eindrucksvoll diese Haltbarkeit.

Stromschlag-Gefahr für Fahrer oder Mitinsassen besteht nicht - die elektrischen Komponenten des Hybridantriebes mit hoher Spannung sind gekapselt und abgeschirmt. An zugänglichen Stellen liegt keine Spannung oberhalb der üblichen zwölf Volt an. Die Toyota Händler sind bereits alle für den Umgang mit der Hochspannung geschult.

Das elektrische System registriert jeden heftigen Aufprall, sichert sofort die Hochvoltanlage und schaltet sie spannungsfrei. Die Rettungsdatenblätter für Unfallhelfer wie Feuerwehrleute stehen zum Download auf toyota.de > Rettungsdatenblätter bereit. Die Batterien sitzen aufprallgeschützt über der Hinterachse.

Bei Toyota gibt es inzwischen Modelle mit Hybridantrieb in allen wichtigen Segmenten. Und die Zahl der Modelle steigt stetig:

Bei der Toyota-Tochter Lexus gibt es ebenfalls diverse Modelle mit Hybridantrieb wie z.B. den LS 600h mit eine Systemleistung von 327 kW / 445 PS bei einem CO2-Ausstoß von 199 g/km. Außerdem bietet Toyota seit 2014 mit dem Mirai das erste Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeug der Welt an und ist Weltmarktführer im Bereich der alternativen Antriebe.

Aktuell (Stand August 2016) wurden über 9 Millionen Hybrid-PKW von Lexus und Toyota seit dem Sommer 1997 verkauft. Im Jahr 2000 kam mit dem Prius der erste Hybrid-PKW in Europa auf den Markt. Insgesamt ist mehr als jedes 3. von Toyota und Lexus verkaufte Fahrzeug in Europa ein Hybrid.

Insgesamt bietet Toyota in 80 Ländern weltweit über 24 verschiedene Hybrid-Modelle an. Seit dem 15. Dezember 2014 bietet Toyota mit dem Mirai auch ein Brennstoffzellenfahrzeug an. Seit 2015 ist dieser auch in Europa verfügbar.

Der Lebenszyklus eines Prius hat weniger Auswirkungen auf die Umwelt als herkömmliche Benzin- oder Dieselfahrzeuge: Insgesamt bis zu 37% CO2-Emissionen werden von der Entwicklung über die Produktion, das Fahren und das spätere Recycling gegenüber einem herkömmlichen Fahrzeug gesenkt. Die Materialien im Prius sind am Ende des Fahrzeug-Lebenszyklus zu 95% wiederverwert- bzw. recycelbar.

Ja, wir haben ein Dokument zum Ausdrucken (2 Seiten) zusammengestellt. Sie können es hier herunterladen: Flyer Hybridantrieb

Auf dem Youtube-Channel von Toyota erklärt der Technik-Chef Dirk Breuer den Hybridantrieb. Er geht dabei auf die häufigsten Fragen ein und erklärt neben der Technik auch die Philosophie hinter dem Antrieb.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei Deutsche Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.